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So 08.08.2021 - 20:00 UHR

HAMBURGER SPRECHWERK

EINE ART LIEBESERKLäRUNG

  • EINE ART LIEBESERKLäRUNGGisela Hoffmann

von Neil LaBute

Spiel: Michaela Winterstein
Regie: Anke Salzmann
Bühnenbild, Kostüm: Dorothea Kaiser
Rowohlt Theaterverlag

Wie unterschiedlich lässt sich ein und dieselbe Geschichte erzählen, interpretieren? Wo endet Interpretation, wo beginnt eine Lüge, das Verdrehen von Tatsachen? Welche Geschichte glauben wir? Welche wollen wir glauben, weil sie vielleicht dem Bild entspricht, das wir von einem Menschen haben und behalten wollen. Was macht eine fortwährende Lüge mit uns, mit dem, der lügt, mit unseren Beziehungen?
Wie weit sind wir bereit zu gehen, um etwas zu bekommen, was ohne Lüge vielleicht nicht zu haben wäre.
Faye Johnson ist eine anerkannte Lehrerin. Sie ist verheiratet und sie liebt ihren Mann. Während Faye sich für ihre – Jahre zurück liegende – kurze Affäre mit einem Schüler der Oberstufe rechtfertigt, wird nach und nach die Wahrheit sichtbar, die sich hinter diesen oberflächlichen Details ihres Lebens verbirgt.
Ein aufregendes Solo-Stück über Liebe, Verlustängste, Vertrauen, Lügen, einsame Entscheidungen und den Preis für die Erfüllung eines alles beherrschenden Wunsches.

„… Ich glaube nicht, dass ich damit allein bin… die meisten Leute, die ich kenne, haben so viele kleine Untaten aneinandergereiht, Dutzende winziger Betrügereien… um da hinzukommen, wo sie jetzt sind, bei dem Menschen, mit dem sie zusammen sind… Ich glaube, das ist „das Leben“… Entweder man handelt oder man lässt es. Man tut etwas oder nicht.“
Wir sehen eine Frau, die verfolgt wird von Entscheidungen, die sie in ihrem Leben getroffen hat. Und die an einem Punkt ist, wo sie fragt: Wie geht es weiter?
Was ist meine Zukunft?
Und wie bin ich hierher gekommen?

Neil LaBute, Jahrgang 1963, ist Regisseur, Autor und Dramatiker. Nach verschiedenen Theaterarbeiten für den Off-Broadway wurde er 1997 für seinen Film „in the company of men“ international geehrt. Er ist bekannt für seine schonungslosen Psychogramme – die New York Times feiert ihn als „unerbittlichen Chronisten des Bösen, das Menschen einander antun“.

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